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Produktpolitik - Sortimentspolitik

Produkt- und Sortimentspolitik

Produktlebenszyklus


Als Produktlebenszyklus bezeichnet man den Zeitraum zwischen Markteinführung und Herausnahme eines Produktes aus dem Markt. Ein Produkt "lebt" solang auf dem Markt wie es den Deckungsbeitrag erbringt. Der Deckungsbeitrag ergibt sich aus dem Umsatz abzüglich der variablen Kosten. Die Hauptaufgabe der Produktpolitik ist es, zu entscheiden neue Produkte zu entwickeln, verschiedene Variationen eines Produktes herauszubringen, veraltete Produkte mit zusätzlichen Eigenschaften nochmals auf den Markt zu bringen oder das Produkt zu eliminieren (vom Markt nehmen).

Produktentwicklung

Die Produktentwicklung entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor. Der Weg zu einem neuen Produkt lässt sich einfach beschreiben. Zuerst braucht man eine Idee für ein neues Produkt, anhand dieser Idee kann ein Prototyp gefertigt werden der eine Reihe von Testläufen über sich ergehen lassen muss. Am ende dieser ( positiven ) Testläufe kommt es dann zur Produkteinführung. Durch den Wettbewerb kommt es zu einer beschleunigung der Innovationszyklen, was wiederum zu einer Verschärfung des Wettbewerbs führt. Das Problem was dabei entsteht ist, das die Produktentwicklungszeiten immer kürzer werden sollen. Dabei kommt es zu einem Widerspruch. Ziel ist es ein optimales Produkt zu entwickeln, welches lange auf dem Markt bleiben kann, doch dafür braucht man längere Entwicklungszeiten. Die Lösung für dieses Problem ist die Setzung von Entwicklungs- und Einführungsfristen.

Gebrauchsdauer von Produkten

Bei der Entwicklung neuer Produktinnovationen wird eine geplante Obsoleszenz eingesetzt. Das bedeutet das bei der Schaffung neuer Produkte häufig die technische oder wirtschaftliche Gebrauchsdauer des jeweiligen Produktes bewusst eingegrenzt wird. Dadurch soll erreicht werden das der Kunde ein neues Produkt nach ablauf der Frist kauft.

Produktanalyse und Produktpositionierung

Vorraussetzung für die Produktpositionierung ist die Marktforschung, wobei die Daten der Marktforschung als Entscheidungsgrundlage dienen. Die Zielgruppenanalyse legt dabei das bevorzugte Kundenpotenzial, Änderungen im Bedarf der Kunden fest oder bestimmt über Anpassungen im Produktangebot.

Produktstrategien

Es gibt vier Produktstrategien im Berreich Marketing. Die Uplinestrategie bezieht vorgelagerte Prozesse ein, zum Beispiel die Produktion eines Gerätes zur Texterfassung. Bei der Downlinestrategie werden nachgelagerte Produkte / Prozesse mit einbezogen, wie der CD-Brenner um erfasste Daten zu archivieren.
Werden Produkte für verschiedene Zielgruppen variiert und in verschiedenen Modellen angeboten, spricht man von der Variation. Die letzte Produktstrategie nennt man Relaunch, sie bezieht sich auf Produkte die am ende des Produktlebenszyklus stehen und mit kleinen Veränderungen und Ergänzungen als neues Produkt angeboten werden.

 

Portfolio Check


Um die Position eines Produktes am Markt zu ermitteln kann man ein sogenanntes Portfolio nutzen. Dazu wird das Marktwachstum des Produktes im Verhältnis zu seinem relativen Marktanteil gesetzt.

 

 

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Weitere Informationen

Wir hoffen, das wir Ihnen nützliche Informationen zum Thema Produkt- und Sortimentspolitik geben konnten. Lesen Sie nun mehr zum Thema Preispolitik auf der nächsten Seite.